Darum dürfen wir alle einen Tag länger arbeiten, da das Jahr nicht wie gewohnt 365 Tage hat, sondern dieses mal 366 Tage.
Wozu gibt es Schaltjahre und wann ist ein Jahr ein Schaltjahr?
Ein Jahr ist definiert als die Zeit, die die Erde für eine Umrundung der Sonne braucht. Ein Umlauf dauert genau 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,252 Sekunden, also etwa um ¼ Tag länger als unser Kalenderjahr. Um diesen Unterschied auszugleichen wird alle 4 Jahre ein Schalttag, der 29. Februar, eingeschaltet.
Diese kommenden Jahreszahlen werden ebenfalls Schaltjahre sein:
Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher
Roland Bieri
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Das Leben ist immer genau so, wie man es sieht.
Unsere Katze Mietze
Unser Wohnort 4442-Diepflingen
Diepflingen ist eine Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basellandschaft und liegt im Homburgertal an der alten Hauenstein-Bahnlinie Sissach-Olten. Die Schienenhöhe beträgt 411 m.ü.M. hat ca. 531 Einwohner, ein Restaurant (Baselbieter), eine Schule und angenehme Mitbewohner, kurz um einfach noch Heimat. Elsbeth und ich sind im Jahre 1990 von Waldenburg nach Diepflingen gezogen wo es uns bis heute sehr gut gefällt.
Fotoshow: "4442 Diepflingen, das Dorf" Bild anklicken!
Bekannt wurde Diepflingen während der Trennung der beiden Halbkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft im Jahre 1833 durch die Tatsache, dass sich die Gemeinde nach einer knappen Abstimmung direkt der Tagsatzung der Eidgenossenschaft unterstellte. Allerdings anerkannte diese den Entscheid nicht, und so war es mit der "Republik Diepflingen" nach neun Tagen bereits vorbei. Im Volksmund werden die Diepflinger noch heute als "Republikaner" bezeichnet.
Diepflingen hielt während den Trennungswirren 1833 mit Gelterkinden zunächst treu zu Basel, wodurch es Angriffen der Gegner ausgesetzt war. Um sich der ständigen Bedrohung zu entziehen, erklärte sich das Dorf am 20. Mai 1833 zu neutralen Republik Diepflingen. Diese hatte allerdings nur eine kurze Dauer von 9 Tagen, weil die Eidgenössische Tagsatzung mit dem Einsatz der Armee drohte. Trotzdem wird das ehemalige Bauerndorf auch heute noch liebevoll die Republik genannt.
Der Dorfname wurde 1251 als Dyephlinchon erstmals erwähnt. (Hof der Dietphalinge) wurde zu Dietphalinchova, Dietphlikon, und dann zu Diepfliken, wie es die Einheimischen heute noch nennen. Zuzüger nennen es auch Diepfligen und manche "Neudiepfliker" sogar Diepflingen wie die Schreibweise, was den alten Einheimischen jeweils die Haare zu Berge stehen lässt. 1363 errichteten die Grafen von Frohburg, Tierstein und Habsburg eine Zollstätte in Diepflingen. 1461 ging Diepflingen an die Stadt Basel über. 1671 zerstörte eine Feuersbrunst einen Teil des Dorfes.
Wappen von Diepflingen: Seit 1939. Auf grünem Boden eine silberne Tormauer mit rotem Tor und Dach vor schwarzem Hintergrund. Das Wappen weist auf den alten Schwibbogen hin, der zur früheren Zollstelle gehört hatte. Entworfen wurde das Wappen vom damaligen Dorfschulmeister Hans Marti. Flagge: schwarzweissrot.