Die systematische Wetterbeobachtung und deren Auswertung hat bis heute Tradition. Die ältesten Aufzeichnungen über Wetterbeobachtungen stammen aus dem Jahr 1781.
Genaue Aufzeichnungen und profunde Auswertungen sind nach wie vor die Voraussetzungen der vielfältigen Dienste. Modernste wissenschaftliche Methoden und technische Ausrüstungen setzen heute neue Standards in der Meteorologie.
Direkte Beobachtungen der meteorologischen Elemente (z. B. Temperatur, Luftdruck) beginnen mit der Erfindung von Messinstrumenten, so des Thermometers 1611 (wahrscheinlich durch Galilei) und des Barometers 1643 (durch Torricelli). Es vergehen aber mehr als 100 Jahre bis Ansätze zur Entwicklung eines internationalen meteorologischen Messnetzes unternommen werden und etwa 250 Jahre bis mit dem Aufbau von nationalen Wetterdiensten begonnen wird.
Wetterdaten werden überall gebraucht und eingesetzt wie: Dienstleistung, Energy, Freizeit, Gesundheitswesen, Industrie/Gewerbe, Landwiertschaft, Luftfahrt, Medien, Schiffahrt, Torismus, Verkehr, Umwelt, Klimainfo etc. Warnungen: Lawinen, Hochwasser, Hitze, Waldbrand, Sturm/Orkan, Hagel, Scheefall.
Schon in der Schulzeit hat mich das Wetter fasziniert, vor allem wie werden die Wetterinformationen gesammelt, um eine Wettervorhersage zusammen zustellen und wie wurden sie verbreitet.So hatte ich mit meinem Schulfreund eine eigene Wetterstation gebaut und in unserem Quartier an die Straßenlampe montiert, sodass sich die Leute am morgen über das Wetter informieren konnten.
Heute habe ich verschiedene Möglichkeiten die Wetterinformationen ins Haus zu bekommen. z.B: Internet, Zeitung, Fernsehen TV, Radio, Satelliten.
Amateurfunk und Wetter:
Wetterfunk: RTTY Landwetter, Seewetter
Mit wenig Aufwand lassen sich Wettermeldungen per Funkfernschreiben empfangen. Für die RTTY-Ausstrahlung der Schifffahrt auf Kurzwelle ist z.B. der DWD Offenbach (Main) / Pinneberg (D) oder Bracknell GFA England zuständig.
Wetterfax:
Mit wenig Aufwand lassen sich Wettermeldungen und Wetterkarten per Funkfax empfangen. Für die Faksimile-Ausstrahlung der Schifffahrt auf Kurzwelle gibt es verschiedene Sender.
VOLMET Flugfunk:
Die VOLMET Stationen verbreiten Wetterinformationen im Klartext für Luftfahrzeuge, aktuelles Wetter und Vorhersagen von bestimmten Flughäfen und Wetterstationen.
Navtex:
Navtex verbreitet weltweit für die Seefahrt Wetterinformationen. Diese werden mit dem Funkfernschreibverfahren SITOR-B auf der Frequenz 518 kHz in englischer Sprache, in einigen Ländern auch auf der Frequenz 490 kHz in Landessprache verbreitet.
Internationale Wetterrunde auf Kurzwellen:
Internationale Wetterrunde im 80 Meter Amateurfunkband werktags auf 3.682.5 Mhz. von 05.50 - 06.30 ME(S)Z
Wetter-Satellien-Empfang:
Meteosat, Kurzbezeichnung für Meteorological satellite, ist der Name für geostationäre Wettersatelliten, die die europäische Organisation EUMETSAT betreibt und in enger Zusammenarbeit mit der ESA entwickelt. Meteosat-1 startete 1977, Meteosat-9 2005.
Wettersatellit NOAA (Polumlaufender Satellit in einer Höhe zwischen 830 und 870km)
Um diese Art von Wetterinformationen zu erreichen muss man dementsprechend ausgerüstet sein.
Was braucht man, um auf Kurzwelle Wetterdaten empfangen zu können?
Man braucht...
einen SSB-fähigen Kurzwellen-Empfänger. Der Freqenzbereich eines klassischen "Weltempfängers" überstreicht den Frequenzbereich zwischen 150kHz und 30MHz.
einen PC (an Bord typischer: Laptop) mit Soundkarte, die einen externen Mikrofoneingang bietet,
ein Standard-Betriebssystem (W2K, XP) und eine Anwendungssoftware wie z.B. JVComm32. (Das unter Linux laufende Dekodierprogramm rtty2.0 finde ich im Vergleich zu vergleichbaren Windowsapplikationen leider vergleichsweise lausig.)
ein Verbindungskabel (3.5mm-Stecker <---> 3.5mm-Stecker, ob mono oder stereo ist gleichgültig), über das der Ohrhöhrerausgang (besser: Line-Out) des Empfängers mit dem Mikrofoneingang (besser: Line-In) der Soundkarte verbunden wird.
Die Kernidee des Wetterdatendekodierens per PC besteht darin, die Töne von Wetterdatensendungen am Ausgang des Radios abzunehmen und sie in den Audio-Eingang des Rechners einzuspeisen. Ein Programm wie JVComm32 setzt diese Töne dann entweder in (ASCII-)Texte der Wettermeldungen oder in die einzelnen Pünktchen einer Wetterkarte um.
Wenn hier von "Wetterdaten" die Rede ist, dann meine ich damit übergreifend solche Sendungen, die offiziell als "Telex-Dienst", Funkamateure würden stattdessen von "RTTY" sprechen, oder als "Faksimile Sendungen" (sprich: Fax) bezeichnet werden.
Als Software habe ich mich für Zorns Lemma entschieden! Zorns Lemma ist ein universelles Empfangs- Entschlüsselungs- und Informationssystem für Funkamateure, Kurz- und Langwellenhörer oder alle am Wetter und der Nachrichten- und Funkempfangstechnik Interessierte. Es erlaubt die Dekodierung und Darstellung von Daten aus dem gesamten Funk- oder Internetbereich durch neu und einzigartig illustrativ und aktuell aufbereitete Bilder und Graphiken, die in grosse Karten positionsgenau eingeblendet werden.
Wetterfunk: RTTY / Landwetter, Seewetter
Übersetzung und Darstellung von synoptischen Wetterberichten (RTTY-SYNOP)
So sehen die über Funk (oder Internet) in der Option Rtty empfangenen Daten aus, Zahlengruppen ohne Ende, die komprimiert ausführlichste Wettermeldungen beinhalten. Markiert ist die Meldung von der Zugspitze.
Im Hintergrund ein Ausschnitt aus der Mitteleuropakarte. Nach Anklicken der im Bild gezeigten Wettersymbole interpretiert ein Wetterkursus die meteorologischen Daten. Oben links zeigt das Kamerasymbol an, dass zu dieser Wetterstation eine Webcam aufgerufen werden kann.
Wettermeldung aus dem Feldberg / Schwarzwald / Deutschland, im Textformat
Darstellung von Seewettermeldungen (RTTY)
Von zahlreichen Schiffen auf den Weltmeeren werden Wetterberichte in kodierter Form übermittelt. Zorns Lemma zeigt hier (verkleinerter Ausschnitt, im Hintergrund die Weltkarte) eine Meldung des deutschen Containerschiffs "Hamburg Express" aus dem Roten Meer. Nach Klick in das "Bullauge" sehen sie ein (hier verkleinertes Photo) des Wetterschiffes, der Hamburg Express.
Hier noch die kodierte Originalmeldung: DGXS 11060 99165 10410 41998 01703 10280 20239 40165 52010 70200 8000 22235 00260 20000 ....
Ein Blick in die Weltkarte zeigt Ihnen unmittelbar die Position des Schiffes. Der Schiffswetterbericht wird sofort nach Empfang über die Kurz- oder Langwelle in der gezeigten Form in Echtzeit ausgegeben.
Alternativ können Sie auch ohne Empfänger zahlreiche verschlüsselte Schiffswetter-meldungen aus dem Internet laden und in dieser bildhaften Weise anzeigen lassen. Eine riesige Datenbank der Wetterschiffe (ca. 5500 Einträge) hält wichtige Informationen zu den Schiffen bereit. Alle Einträge hierin können Sie beliebig bearbeiten und Photos der Schiffe nach Ihren Wünschen ergänzen oder austauschen.
QSL-Karte / Empfagsbestätigung von DWD
QSL-Karte / Empfangsbestätigung von DWD Deutscher Wetterdienst, Service und Logistik Nord WFS Pinneberg / Deutschland.
Referenz für Meteorologie - Wetter und Klima sind DWD-Sache.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist für die Erfüllung der meteorologischen Erfordernisse aller Wirtschafts- undGesellschaftsbereiche in Deutschland zuständig.Unser Aufgabengebiet basiert auf einem gesetzlichen Informations- und Forschungsauftrag, dem Gesetz über den Deutschen Wetterdienst.
CW=Telegraphie-, Morseempfang
Die Option Telegraphieempfang ermöglicht die Aufnahme von Morsezeichen in einem weiten Geschwindigkeitsbereich. Dieser umfasst 40 ZpM bis 240 ZpM (oder 8 WpM bis 48 WpM). Der Empfang läuft weitestgehend automatisch ab. Stellen Sie nur den Empfänger so ein, dass das CW - Signal mit einer Tonhöhe, die zwischen 500 und 1500 Hz liegt, hörbar wird. Die Trägerfrequenz wird gesucht und eingestellt, ebenso wie die Geschwindigkeit und die mitlaufende Anpassung der Lautstärke. Bei Bedarf kann diese Automatik auch abgeschaltet und die Morseaufnahme per Hand gesteuert werden. Ein zuschaltbares Software DSP - Filter dient der Störunterdrückung. Bild: Seewetterbericht für das Mittelmeer von Rom Radio.
Navtex
Zorns Lemma ermöglicht den Empfang von nautischen Nachrichten für die Seefahrt mittels geeignetem Funkempfänger. Diese Sendungen werden nach festgelegten Sendeplänen von Küstenstationen auf den Frequenzen 518 kHz oder 490 kHz (national) ausgestrahlt und bilden die Basis eines weltweiten Infor-mationssystems für die Schifffahrt. Hier eine Sturmwarnung für die Nordsee aus Norwegen.
Wetterfunk: Wetterfax / Faksimile
Es ist einfach, Wetterdaten und Wetterkarten, die beispielsweise beständig vom "Deutschen Wetterdienst" (DWD) oder "Fleet Weather And Oceanographic Centre" (Norwood) auf Kurzwelle gesendet werden, zu empfangen und per Soundkarte und PC zu dekodieren.
Wetterfax-Frequenzen
Die Frequenzen des Deutschen Seewetterdienstes: DDH3: 3855 kHz DDK3: 7880 kHz DDK6: 13882.5 kHz
Weitere Frequenzen: 2616 kHz (Bracknell) 3650 kHz 8038 kHz (Bracknell)
Für fast alle Wetterfaxstationen auf Kurzwelle gilt: Hub: +/- 425 Hz, immer auf USB empfangen, In JvFax 7.1 mode 1 WEFAX 576 wählen.
Beispiel: Wetterkarte von Fleet Weather and Oceanographic Center Northwood, Sender Brachnell , GFA23 / 8040KHz, England
Beispiel: QSL-Reports von Fleet Weather and Oceanographic Center Northwood, Sender Brachnell , GFA23 / 8040KHz, England
Beispiel: Wetter-FAX, Testbild von Deutscher Wetterdienst / Abteilung Seeschifffahrt / Sender Pinneberg DDK6 13'882,5KHz, 20.0KW, F1C
QSL-Karte / Empfagsbestätigung von DWD
Die Option Telegraphieempfang ermöglicht die Aufnahme von Morsezeichen in einem weiten Geschwindigkeitsbereich. Dieser umfasst 40 ZpM bis 240 ZpM (oder 8 WpM bis 48 WpM). Der Empfang läuft weitestgehend automatisch ab. Stellen Sie nur den Empfänger so ein, dass das CW - Signal mit einer Tonhöhe, die zwischen 500 und 1500 Hz liegt, hörbar wird. Die Trägerfrequenz wird gesucht und eingestellt, ebenso wie die Geschwindigkeit und die mitlaufende Anpassung der Lautstärke. Bei Bedarf kann diese Automatik auch abgeschaltet und die Morseaufnahme per Hand gesteuert werden. Ein zuschaltbares Software DSP - Filter dient der Störunterdrückung. Bild: Seewetterbericht für das Mittelmeer von Rom Radio.
Die Hauptaufgabe des DWD ist, vor wetterbedingten Gefahren zu warnen sowie das Klima in Deutschland zu überwachen, zu dokumentieren und seine Veränderungen zu bewerten. Der DWD betreibt zugleich das nationale Klimaarchiv der Bundesrepublik Deutschland und verfügt mit der Deutschen Meteorologischen Bibliothek über eine der größten Fachbibliotheken zu den Themen Wetter und Klima weltweit.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit seiner Zentrale in Offenbach am Main ist der nationale meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland. Er erbringt meteorologische Dienstleistungen (Wettervorhersage) für die Allgemeinheit oder auch einzelnen Nutzern, wie zum Beispiel der Schifffahrt, der Landwirtschaft und der Wissenschaft.
QSL-Karte / Empfangsbestätigung von DWD Deutscher Wetterdienst, Service und Logistik Nord WFS Pinneberg / Deutschland.
Flugwettermeldungen
METAR, TAF, GAFOR, und SIGMET Meldungen
Das Wetter stellt auch in der Verkehrsfliegerei einen extrem wichtigen Faktor dar, der viele Einschränkungen und Erschwernisse bringen kann. Obwohl moderne Jets viele elektronische Navigationshilfen an Bord haben, gibt es große Einschränkungen bei schlechter Wetterlage.
Diese reichen von der Sperrung der Flughäfen bei extrem schlechter Sicht, über verlängerte Flugrouten zum Umfliegen von Schlechtwettergebieten, Vereisungen bis hin zu gefährlichen Turbulenzen und Windscherungen. Deshalb sind Informationen über die Wetterlage über die gesamte Flugstrecke ein lebenswichtiger Faktor für alle Piloten, insbesondere bei der Flugvorbereitung.
Viele PC Piloten benutzen für einen möglichst realistischen Flug nicht nur die Grundeinstellungsmöglichkeiten des Simulators, sondern holen sich mit Hilfe vieler Add On Programme (zB ActiveSky) das reale Wetter "in den Computer".
Flugwettermeldungen, das sind Wetterberichte von Flugplätzen (Metar) oder Vorhersagen (Taf -Meldungen). Diese können Sie weltweit minutenaktuell komfortabel aus dem Internet laden, auf den Karten markieren und übersetzen lassen. Vorhersage für einen Flugplatz in Kanada:
Dies ist ein Wetterbericht aus Houston/Texas. Im Hintergrund ein Ausschnitt der Nordamerikakarte. Jede Markierung entspricht einem Wetterbericht, der dann durch Anklicken so dargestellt wird.
METAR Empfang
METAR ist eine standardisierte Meldung in Kurzform, die die Wetterbeobachtung eines einzelnen Flughafens wiedergibt.
Ein METAR enthält in jedem Fall den ICAO-Code des Flughafens, der diesen METAR erstellt hat, und den Beobachtungszeitpunkt. Zusätzlich können Windrichtung, Sichtweite, Temperatur, Luftdruck, Wolkenformation und andere Informationen enthalten sein.
METEOSAT ist das erste Wettersatellitensystem Europas. METEOSAT wurde zunächst von der ESA entwickelt und betrieben. 1986 übernahm EUMETSAT den Betrieb des Satelliten. Die sehr erfolgreiche erste Generation von METEOSAT Satelliten begann mit dem 1977 gestarteten METEOSAT 1. Insgesamt wurden 7 Satelliten dieser Serie gestartet, der letzte davon im Febr. 1997. Fortgesetzt wird die Reihe durch Satelliten der Zweiten Generation METEOSAT ( MSG). METEOSAT 8, (= MSG-1) der erste Satellit dieser neuen Reihe, ist seit Anfang 2004 im operationellen Einsatz. Im Jahre 2006 übernahm mit METEOSAT 9 der zweite Satellit der zweiten Generation den operationellen Betrieb über Europa, METEOSAT 8 wird seit 2008 für den sogenannten Rapid-Scan-Servie (und als Reserve für METEOSAT 9) genutzt.
Alle METEOSAT-Satelliten sind spinstabilisiert. Ihre Position für den operationellen Einsatz für Europa ist der Schnittpunkt Äquator/Null-Meridian in etwa 35.800 km Höhe über dem Golf von Guinea. Weitere Satelliten stehen als Ersatz bzw. für den Einsatz als Rapid-Scan-Service bei 10°E (METEOSAT 8) und im Einsatz für IODC bei 57°E (METEOSAT 7, als Reserve METEOSAT 6).
Meteosat Empfang ab 1993 in Diepflingen
Der Satelliten-Empfänger Grundig Metesat MST-100
Receiver: Display 2 x 16 Zeichen Dot-Matrix-Display , Zwischenfrequenzen Kanal 1: 137,2...137,8 MHz, Kanal 2: 140,7...141,3 MHz, Modulation AM-moduliertes APT-Signal (eingeb. Lautsprecher), Spectral-Bildformate IR / VIS / WV / EXT / ALL, Sector-Bildausschnitte Je nach Spectral-Einstellung: IR: D1... D9 / DTOT / ALL, VIS: C1D...C9D / CTOT / ALL / C02, C03, WV: E1...E9 / ETOT / ALL, EXT: ALL / CTH / LR / LY / LZ / ADMN / TEST / GMSA...GMSD, ALL: ALL / TOT / 1...9, Digitaler Bildspeicher 1,3 MByte (gesamt), Externe Buchsen TV-Buchse, Scart-, BNC- u. Cinchbuchsen, LNB-Speisung + 5 VDC, I-max = 80 mA, Fernspeisung per Koaxkabel, Video-Signal EURO-AV (interner Jumper für Schaltspannung ON/OFF), FBAS/RGB-Umschaltung mit internem Jumper, Tonband-Eingangssignal 0,5...2 V-eff mit Pegelausgleich, Spannungsbereich 230 VAC/50 Hz (Netz) oder 8,0 bis 30 VDC (dauer)Externe DC-Buchse vorhanden. Stromaufnahme Netzbetrieb: ca. 15 W, Batteriebetrieb: 8 V (2A) ... 30 V (0,5A), Minuspol am Gehäuse, Abmessungen (ohne Knöpfe) 320 (B) x 260 (T) x 75 (H) mm, Gewicht ca. 3,4 kg, NF-Lautstärke ca. 150 mW an 8 Ohm (bei 10 % Klirrfaktor)
Feldstärke-Anzeige zur leichten Antennenausrichtung, Automatische Bild- Start/Stop - Erkennung , Multi-Picture-Modes (Wolkenkino) mit 6 oder 12 Digitalbildern, Verschiedene ZOOM- und SCROLL-Funktionen, Einstellbare Bildwiederholraten bis zum Einzelbild, Farbdarstellung mit drei Farbpaletten,Zweikanalübertragung und Empfang von GMS u. GOES-Bildern, Gut ablesbares Dot-Matrix-Display mit Diagnosefunktion, Kompaktes, stabiles Slimline-Gehäuse, Netz- oder Batteriebetrieb.
Ausseneinheit: Antenne 60cm Alu-Offsetspiegel mit Halterungen, 5-Elem.-Yagi mit integr. Vorverstärker-LNB, Systemgewinn ca. 58 - 63 dB, Frequenzbereiche Beide METEOSAT® RX Kanäle, Kanal 1: 1691,000 MHz, Kanal 2: 1694,500 MHz, Antennenanschluss F-Buchse (female), 75 Ohm, Gewicht ca. 2,5 kg.
Offsetspiegel mit Halterungen, 5-Elem.-Yagi mit integr. Vorverstärker-LNB, Systemgewinn ca. 58 - 63 dB,
Grundig Meteo-Satallieten-Empfänger "Meteosat MST-100" mit einem Thomson Fernseher 43cm, mit Aussenantenne
Direktempfang von METEO-6 6.November 1994 in 4442 Diepflingen
Direktempfang von METEO-6 7.Dezember 1994 in 4442 Diepflingen
NOAA Wettersatellitenempfang
Bei den Satelliten von NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration; Wetterdienst der USA) handelt es sich um polumlaufende Satelliten. Polumlaufende Satelliten bewegen sich auf einer fast kreisförmigen Bahn in einer Höhe von ca. 830 - 870 Kilometern. Dabei umdrehen sie 2 mal in 24 Stunden die Erde, wobei sie bei jeder Erdumrundung den Nord- und den Südpol überfliegen. Da diese Satelliten näher zur Erde sind, liefern sie hochauflösende Bilder mit räumlichen Eindruck (ca. 5x höher als Meteosat-7). Die Satelliten übertragen bei einen Überflug, wobei die Empfangsdauer bis zu 15 Minuten dauern kann, zwei Spektralbereiche (sichtbar (VIS) und Infrarot (IR).