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Wetter  /  Wetterempfang

Meteorologie im Wandel der Zeiten

Die systematische Wetterbeobachtung und deren Auswertung hat bis heute Tradition. Die ältesten Aufzeichnungen über Wetterbeobachtungen stammen aus dem Jahr 1781.

Genaue Aufzeichnungen und profunde Auswertungen sind nach wie vor die
Voraussetzungen der vielfältigen Dienste. Modernste wissenschaftliche
Methoden und technische Ausrüstungen setzen heute neue Standards in der Meteorologie.

Direkte Beobachtungen der meteorologischen Elemente (z. B. Temperatur, Luftdruck) beginnen mit der Erfindung von Messinstrumenten, so des Thermometers 1611 (wahrscheinlich durch Galilei) und des Barometers 1643 (durch Torricelli). Es vergehen aber mehr als 100 Jahre bis Ansätze zur Entwicklung eines internationalen meteorologischen Messnetzes unternommen werden und etwa 250 Jahre bis mit dem Aufbau von nationalen Wetterdiensten begonnen wird.

Wetterdaten werden überall gebraucht und eingesetzt wie:
Dienstleistung, Energy, Freizeit, Gesundheitswesen, Industrie/Gewerbe, Landwiertschaft, Luftfahrt, Medien, Schiffahrt, Torismus, Verkehr, Umwelt, Klimainfo etc.
Warnungen: Lawinen, Hochwasser,  Hitze, Waldbrand, Sturm/Orkan,  Hagel, Scheefall.

Schon in der Schulzeit hat mich das Wetter fasziniert, vor allem wie werden die Wetterinformationen gesammelt, um eine Wettervorhersage zusammen zustellen und wie wurden sie verbreitet.So hatte ich mit meinem Schulfreund eine eigene Wetterstation gebaut und in unserem Quartier an die Straßenlampe montiert, sodass sich die Leute am morgen über das Wetter informieren konnten.

Heute habe ich verschiedene Möglichkeiten die Wetterinformationen ins Haus zu bekommen.
z.B: Internet, Zeitung, Fernsehen TV, Radio, Satelliten.


Amateurfunk und Wetter:

Wetterfunk: RTTY Landwetter, Seewetter

Mit wenig Aufwand lassen sich Wettermeldungen per Funkfernschreiben empfangen. Für die RTTY-Ausstrahlung der Schifffahrt auf Kurzwelle ist z.B. der DWD Offenbach (Main) / Pinneberg (D) oder Bracknell GFA England zuständig.


Wetterfax:

Mit wenig Aufwand lassen sich Wettermeldungen und Wetterkarten per Funkfax empfangen. Für die Faksimile-Ausstrahlung der Schifffahrt auf Kurzwelle gibt es verschiedene Sender.


VOLMET Flugfunk:

Die VOLMET Stationen verbreiten Wetterinformationen im Klartext für Luftfahrzeuge, aktuelles Wetter und Vorhersagen von bestimmten Flughäfen und Wetterstationen.


Navtex:

Navtex verbreitet weltweit für die Seefahrt Wetterinformationen. Diese werden mit dem Funkfernschreibverfahren SITOR-B auf der Frequenz 518 kHz in englischer Sprache, in einigen Ländern auch auf der Frequenz 490 kHz in Landessprache verbreitet.


Internationale Wetterrunde auf Kurzwellen:

Internationale Wetterrunde im 80 Meter Amateurfunkband werktags auf 3.682.5 Mhz. von 05.50 - 06.30 ME(S)Z


Wetter-Satellien-Empfang:

Meteosat, Kurzbezeichnung für Meteorological satellite, ist der Name für geostationäre Wettersatelliten, die die europäische Organisation EUMETSAT betreibt und in enger Zusammenarbeit mit der ESA entwickelt. Meteosat-1 startete 1977, Meteosat-9 2005.

Wettersatellit NOAA (Polumlaufender Satellit in einer Höhe zwischen 830 und 870km)

Um diese Art von Wetterinformationen zu erreichen muss man dementsprechend ausgerüstet sein.


Was braucht man, um auf Kurzwelle Wetterdaten empfangen zu können?

Man braucht...

einen SSB-fähigen Kurzwellen-Empfänger. Der Freqenzbereich eines klassischen "Weltempfängers" überstreicht den Frequenzbereich zwischen 150kHz und 30MHz.

einen PC (an Bord typischer: Laptop) mit Soundkarte, die einen externen Mikrofoneingang bietet,

ein Standard-Betriebssystem (W2K, XP) und eine Anwendungssoftware wie z.B. JVComm32. (Das unter Linux laufende Dekodierprogramm rtty2.0 finde ich im Vergleich zu vergleichbaren Windowsapplikationen leider vergleichsweise lausig.)

ein Verbindungskabel (3.5mm-Stecker <---> 3.5mm-Stecker, ob mono oder stereo ist gleichgültig), über das der Ohrhöhrerausgang (besser: Line-Out) des Empfängers mit dem Mikrofoneingang (besser: Line-In) der Soundkarte verbunden wird. 

 Die Kernidee des Wetterdatendekodierens per PC besteht darin, die Töne von Wetterdatensendungen am Ausgang des Radios abzunehmen und sie in den Audio-Eingang des Rechners einzuspeisen. Ein Programm wie JVComm32 setzt diese Töne dann entweder in (ASCII-)Texte der Wettermeldungen oder in die einzelnen Pünktchen einer Wetterkarte um.

 Wenn hier von "Wetterdaten" die Rede ist, dann meine ich damit übergreifend solche Sendungen, die offiziell als "Telex-Dienst", Funkamateure würden stattdessen von "RTTY" sprechen, oder als "Faksimile Sendungen" (sprich: Fax) bezeichnet werden.


Als Software habe ich mich für Zorns Lemma entschieden!
Zorns Lemma ist ein universelles Empfangs- Entschlüsselungs- und Informationssystem für Funkamateure, Kurz- und Langwellenhörer oder alle am Wetter und der Nachrichten- und Funkempfangstechnik Interessierte. Es erlaubt die Dekodierung und Darstellung von Daten aus dem gesamten Funk- oder Internetbereich durch neu und einzigartig illustrativ und aktuell aufbereitete Bilder und Graphiken, die in grosse Karten positionsgenau eingeblendet werden.  


Wetterfunk: RTTY / Landwetter, Seewetter

Übersetzung und Darstellung von synoptischen Wetterberichten (RTTY-SYNOP)

So sehen die über Funk (oder Internet) in der Option Rtty empfangenen Daten aus, Zahlengruppen ohne Ende, die komprimiert ausführlichste Wettermeldungen beinhalten. Markiert ist die Meldung von der Zugspitze.


Im Hintergrund ein Ausschnitt aus der Mitteleuropakarte. Nach Anklicken der im Bild gezeigten Wettersymbole interpretiert ein Wetterkursus die meteorologischen Daten. Oben links zeigt das Kamerasymbol an, dass zu dieser Wetterstation eine Webcam aufgerufen werden kann.



Wettermeldung aus dem Feldberg / Schwarzwald / Deutschland, im Textformat



Darstellung von Seewettermeldungen (RTTY)

Von zahlreichen Schiffen auf den Weltmeeren werden Wetterberichte in kodierter Form übermittelt. Zorns Lemma zeigt hier (verkleinerter Ausschnitt, im Hintergrund die Weltkarte) eine Meldung des deutschen Containerschiffs "Hamburg Express" aus dem Roten Meer. Nach Klick in das "Bullauge" sehen sie ein (hier verkleinertes Photo) des Wetterschiffes, der Hamburg Express.


Hier noch die kodierte Originalmeldung:
DGXS 11060 99165 10410 41998 01703 10280 20239 40165 52010 70200 8000 22235 00260 20000 ....

Ein Blick in die Weltkarte zeigt Ihnen unmittelbar die Position des Schiffes.
Der Schiffswetterbericht wird sofort nach Empfang über die Kurz- oder Langwelle in der gezeigten Form in Echtzeit ausgegeben.

Alternativ können Sie auch ohne Empfänger zahlreiche verschlüsselte Schiffswetter-meldungen aus dem Internet laden und in dieser bildhaften Weise anzeigen lassen.
Eine riesige Datenbank der Wetterschiffe (ca. 5500 Einträge) hält wichtige Informationen zu den Schiffen bereit. Alle Einträge hierin können Sie beliebig bearbeiten und Photos der Schiffe nach Ihren Wünschen ergänzen oder austauschen.



QSL-Karte / Empfagsbestätigung von DWD

QSL-Karte / Empfangsbestätigung von DWD Deutscher Wetterdienst, Service und Logistik Nord WFS Pinneberg / Deutschland.

 

Referenz für Meteorologie - Wetter und Klima sind DWD-Sache.

 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist für die Erfüllung der meteorologischen Erfordernisse aller Wirtschafts- undGesellschaftsbereiche in Deutschland zuständig.Unser Aufgabengebiet basiert auf einem gesetzlichen Informations- und Forschungsauftrag, dem Gesetz über den Deutschen Wetterdienst.



CW=Telegraphie-, Morseempfang

Die Option Telegraphieempfang ermöglicht die Aufnahme von Morsezeichen in einem weiten Geschwindigkeitsbereich. Dieser umfasst 40 ZpM bis 240 ZpM (oder 8 WpM bis 48 WpM). Der Empfang läuft weitestgehend automatisch ab. Stellen Sie nur den Empfänger so ein, dass das CW - Signal mit einer Tonhöhe, die zwischen 500 und 1500 Hz liegt, hörbar wird. Die Trägerfrequenz wird gesucht und eingestellt, ebenso wie die Geschwindigkeit und die mitlaufende Anpassung der Lautstärke. Bei Bedarf kann diese Automatik auch abgeschaltet und die Morseaufnahme per Hand gesteuert werden. Ein zuschaltbares Software DSP - Filter dient der Störunterdrückung. Bild: Seewetterbericht für das Mittelmeer von Rom Radio.


Navtex

Zorns Lemma ermöglicht den Empfang von nautischen Nachrichten für die Seefahrt mittels geeignetem Funkempfänger. Diese Sendungen werden nach festgelegten Sendeplänen von Küstenstationen auf den Frequenzen 518 kHz oder 490 kHz (national) ausgestrahlt und bilden die Basis eines weltweiten Infor-mationssystems für die Schifffahrt. Hier eine Sturmwarnung für die Nordsee aus Norwegen.


Wetterfunk: Wetterfax / Faksimile

Es ist einfach, Wetterdaten und Wetterkarten, die beispielsweise beständig vom "Deutschen Wetterdienst" (DWD) oder "Fleet Weather And Oceanographic Centre" (Norwood) auf Kurzwelle gesendet werden, zu empfangen und per Soundkarte und PC zu dekodieren.

Wetterfax-Frequenzen

Die Frequenzen des Deutschen Seewetterdienstes:
DDH3: 3855 kHz
DDK3: 7880 kHz
DDK6: 13882.5 kHz

Weitere Frequenzen:
2616 kHz (Bracknell)
3650 kHz
8038 kHz (Bracknell)

Für fast alle Wetterfaxstationen auf Kurzwelle gilt:
Hub: +/- 425 Hz, immer auf USB empfangen, In JvFax 7.1 mode 1 WEFAX 576 wählen.


FAX-Karten: Informationen, Wetterzentrale, Prognose

Bild anklicken!            http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fsfaxsem.html



Faksimile Ausstrahlung Deutscher Wetterdienst (DWD)

Web: http://www.dwd.de/

Mitschnitt: Video
Datum: Dienstag 06. April.2010
Zeit: 07.43 UTC
Frequenz: 7880kHz
Sender: DDK  (Offenbach (Main) Hamburg / Pinneberg (DDH, DDK)
Betriebsart: F1C
Signal: FAX / Bodenanalyse-Nordatlantik

Bild anklicken!



Beispiele Faksimile - FAX-Bilder in 4442 Diepflingen Schweiz

Ausrüstung

-  Kurzwellen Empfänger:  JRC / NRD-535 HF-Reseiver
-  Antenne: Langdrahtantenne 60m
-  PC: TERRA Computer, WIN207,Soundkarte , VGA 16K-Color 
-  Software:  Zorns Lemma




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Beispiel: Wetterkarte von Fleet Weather and Oceanographic Center Northwood, Sender Brachnell , GFA23 / 8040KHz, England  Empfangen in 4442 Dieplingen Schweiz



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Beispiel: QSL-Reports  von Fleet Weather and Oceanographic Center Northwood, Sender Brachnell , GFA23 / 8040KHz, England  Empfangen in 4442 Dieplingen Schweiz



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Beispiel: Wetter-FAX, Testbild von Deutscher Wetterdienst / Abteilung Seeschifffahrt /  Sender Pinneberg DDK6 13'882,5KHz, 20.0KW, F1C  Empfangen in 4442 Dieplingen Schweiz



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Beispiel: Wetter-FAX: Deutscher Wetterdienst (DWD) ICE CHART WESTERN BALTIC vom 09.01.2011 / ca. 10:20 UTC Empfangen in 4442 Dieplingen Schweiz



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Beispiel: Wetter-FAX: Deutscher Wetterdienst (DWD): Faksimile - Sendeplan 09.01.2011 11.11 UTC Sender Pinneberg 7878 KHz Empfangen in 4442 Dieplingen Schweiz



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Beispiel: Wetter-FAX: Deutscher Wetterdienst (DWD): Faksimile - Sendeplan 06.02.2011 Sender Pinneberg 7878 KHz Empfangen in 4442 Dieplingen Schweiz




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Sendepläne Sender Pinneberg

Hier finden Sie die aktuellen Sendepläne und Hinweise des Deutschen Wetterdienstes für die Funkausstrahlungen ( DDH und DDK ) über den Sender in Pinneberg.

Der DWD strahlt über seinen Sender in Pinneberg mehrmals taglich Seewetterberichte, Warnungen und Wettermeldungen zu festgelegten Uhrzeiten über Lang- und Kurzwelle aus. Neben diesen Textberichten werden über Kurzwelle auch diverse Wetterkarten ausgesendet.

Bild anklicken!



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QSL-Karte / Empfagsbestätigung von DWD

Die Option Telegraphieempfang ermöglicht die Aufnahme von Morsezeichen in einem weiten Geschwindigkeitsbereich. Dieser umfasst 40 ZpM bis 240 ZpM (oder 8 WpM bis 48 WpM). Der Empfang läuft weitestgehend automatisch ab. Stellen Sie nur den Empfänger so ein, dass das CW - Signal mit einer Tonhöhe, die zwischen 500 und 1500 Hz liegt, hörbar wird. Die Trägerfrequenz wird gesucht und eingestellt, ebenso wie die Geschwindigkeit und die mitlaufende Anpassung der Lautstärke. Bei Bedarf kann diese Automatik auch abgeschaltet und die Morseaufnahme per Hand gesteuert werden. Ein zuschaltbares Software DSP - Filter dient der Störunterdrückung. Bild: Seewetterbericht für das Mittelmeer von Rom Radio.

 
Die Hauptaufgabe des DWD ist, vor wetterbedingten Gefahren zu warnen sowie das Klima in Deutschland zu überwachen, zu dokumentieren und seine Veränderungen zu bewerten. Der DWD betreibt zugleich das nationale Klimaarchiv der Bundesrepublik Deutschland und verfügt mit der Deutschen Meteorologischen Bibliothek über eine der größten Fachbibliotheken zu den Themen Wetter und Klima weltweit.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit seiner Zentrale in Offenbach am Main ist der nationale meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland. Er erbringt meteorologische Dienstleistungen (Wettervorhersage) für die Allgemeinheit oder auch einzelnen Nutzern, wie zum Beispiel der Schifffahrt, der Landwirtschaft und der Wissenschaft.

QSL-Karte / Empfangsbestätigung von DWD Deutscher Wetterdienst, Service und Logistik Nord WFS Pinneberg / Deutschland.



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Flugwettermeldungen

METAR, TAF, GAFOR, und SIGMET Meldungen

Das Wetter stellt auch in der Verkehrsfliegerei einen extrem wichtigen Faktor dar, der viele Einschränkungen und Erschwernisse bringen kann. Obwohl moderne Jets viele elektronische Navigationshilfen an Bord haben, gibt es große Einschränkungen bei schlechter Wetterlage.

Diese reichen von der Sperrung der Flughäfen bei extrem schlechter Sicht, über verlängerte Flugrouten zum Umfliegen von Schlechtwettergebieten, Vereisungen bis hin zu gefährlichen Turbulenzen und Windscherungen. Deshalb sind Informationen über die Wetterlage über die gesamte Flugstrecke ein lebenswichtiger Faktor für alle Piloten, insbesondere bei der Flugvorbereitung.

Viele PC Piloten benutzen für einen möglichst realistischen Flug nicht nur die Grundeinstellungsmöglichkeiten des Simulators, sondern holen sich mit Hilfe vieler Add On Programme (zB ActiveSky) das reale Wetter "in den Computer".


Flugwettermeldungen, das sind Wetterberichte von Flugplätzen (Metar) oder Vorhersagen (Taf -Meldungen). Diese können Sie weltweit minutenaktuell komfortabel aus dem Internet laden, auf den Karten markieren und übersetzen lassen. Vorhersage für einen Flugplatz in Kanada:



Dies ist ein Wetterbericht aus Houston/Texas. Im Hintergrund ein Ausschnitt der Nordamerikakarte. Jede Markierung entspricht einem Wetterbericht, der dann durch Anklicken so dargestellt wird.



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METAR Empfang

METAR ist eine standardisierte Meldung in Kurzform, die die Wetterbeobachtung eines einzelnen Flughafens wiedergibt.

Ein METAR enthält in jedem Fall den ICAO-Code des Flughafens, der diesen METAR erstellt hat, und den Beobachtungszeitpunkt. Zusätzlich können Windrichtung, Sichtweite, Temperatur, Luftdruck, Wolkenformation und andere Informationen enthalten sein.

Frequenzen für:

LSZH – Zürich / Kloten  127.2000 MHz  Zürich METEO Broadcast 


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Wetter-Satelliten-Empfang

Meteosat - 5 / 6 / 7

METEOSAT ist das erste Wettersatellitensystem Europas. METEOSAT wurde zunächst von der ESA entwickelt und betrieben. 1986 übernahm EUMETSAT den Betrieb des Satelliten. Die sehr erfolgreiche erste Generation von METEOSAT Satelliten begann mit dem 1977 gestarteten METEOSAT 1. Insgesamt wurden 7 Satelliten dieser Serie gestartet, der letzte davon im Febr. 1997. Fortgesetzt wird die Reihe durch Satelliten der Zweiten Generation METEOSAT ( MSG). METEOSAT 8, (= MSG-1) der erste Satellit dieser neuen Reihe, ist seit Anfang 2004 im operationellen Einsatz. Im Jahre 2006 übernahm mit METEOSAT 9 der zweite Satellit der zweiten Generation den operationellen Betrieb über Europa, METEOSAT 8 wird seit 2008 für den sogenannten Rapid-Scan-Servie (und als Reserve für METEOSAT 9) genutzt.

Alle METEOSAT-Satelliten sind spinstabilisiert. Ihre Position für den operationellen Einsatz für Europa ist der Schnittpunkt Äquator/Null-Meridian in etwa 35.800 km Höhe über dem Golf von Guinea. Weitere Satelliten stehen als Ersatz bzw. für den Einsatz als Rapid-Scan-Service bei 10°E (METEOSAT 8) und im Einsatz für IODC bei 57°E (METEOSAT 7, als Reserve METEOSAT 6).


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Meteosat Empfang ab 1993 in Diepflingen

Der Satelliten-Empfänger Grundig Metesat MST-100



Receiver: Display 2 x 16 Zeichen Dot-Matrix-Display , Zwischenfrequenzen Kanal 1: 137,2...137,8 MHz, Kanal 2: 140,7...141,3 MHz, Modulation AM-moduliertes APT-Signal (eingeb. Lautsprecher), Spectral-Bildformate IR / VIS / WV / EXT / ALL, Sector-Bildausschnitte Je nach Spectral-Einstellung: IR: D1... D9 / DTOT / ALL, VIS: C1D...C9D / CTOT / ALL / C02, C03, WV: E1...E9 / ETOT / ALL, EXT: ALL / CTH / LR / LY / LZ / ADMN / TEST / GMSA...GMSD, ALL: ALL / TOT / 1...9, Digitaler Bildspeicher 1,3 MByte (gesamt), Externe Buchsen TV-Buchse, Scart-, BNC- u. Cinchbuchsen, LNB-Speisung + 5 VDC, I-max = 80 mA, Fernspeisung per Koaxkabel, Video-Signal EURO-AV (interner Jumper für Schaltspannung ON/OFF), FBAS/RGB-Umschaltung mit internem Jumper, Tonband-Eingangssignal 0,5...2 V-eff mit Pegelausgleich, Spannungsbereich 230 VAC/50 Hz (Netz) oder 8,0 bis 30 VDC (dauer)Externe DC-Buchse vorhanden. Stromaufnahme Netzbetrieb: ca. 15 W, Batteriebetrieb: 8 V (2A) ... 30 V (0,5A), Minuspol am Gehäuse, Abmessungen (ohne Knöpfe) 320 (B) x 260 (T) x 75 (H) mm, Gewicht ca. 3,4 kg, NF-Lautstärke ca. 150 mW an 8 Ohm (bei 10 % Klirrfaktor)




Feldstärke-Anzeige zur leichten Antennenausrichtung, Automatische Bild- Start/Stop - Erkennung , Multi-Picture-Modes (Wolkenkino) mit 6 oder 12 Digitalbildern, Verschiedene ZOOM- und SCROLL-Funktionen, Einstellbare Bildwiederholraten bis zum Einzelbild, Farbdarstellung mit drei Farbpaletten,Zweikanalübertragung und Empfang von GMS u. GOES-Bildern, Gut ablesbares Dot-Matrix-Display mit Diagnosefunktion, Kompaktes, stabiles Slimline-Gehäuse, Netz- oder Batteriebetrieb.



Ausseneinheit: Antenne 60cm Alu-Offsetspiegel mit Halterungen, 5-Elem.-Yagi mit integr. Vorverstärker-LNB, Systemgewinn ca. 58 - 63 dB, Frequenzbereiche Beide METEOSAT® RX Kanäle, Kanal 1: 1691,000 MHz, Kanal 2: 1694,500 MHz, Antennenanschluss F-Buchse (female), 75 Ohm, Gewicht ca. 2,5 kg.



Offsetspiegel mit Halterungen, 5-Elem.-Yagi mit integr. Vorverstärker-LNB, Systemgewinn ca. 58 - 63 dB,



Grundig Meteo-Satallieten-Empfänger "Meteosat MST-100" mit einem Thomson Fernseher 43cm, mit Aussenantenne



Direktempfang von METEO-6  6.November 1994 in 4442 Diepflingen



Direktempfang von METEO-6  7.Dezember 1994 in 4442 Diepflingen



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NOAA Wettersatelliten Empfang

Bei den Satelliten von NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration; Wetterdienst der USA) handelt es sich um polumlaufende Satelliten. Polumlaufende Satelliten bewegen sich auf einer fast kreisförmigen Bahn in einer Höhe von ca. 830 - 870 Kilometern. Dabei umdrehen sie 2 mal in 24 Stunden die Erde, wobei sie bei jeder Erdumrundung den Nord- und den Südpol überfliegen. Da diese Satelliten näher zur Erde sind, liefern sie hochauflösende Bilder mit räumlichen Eindruck (ca. 5x höher als Meteosat-7). Die Satelliten übertragen bei einen Überflug, wobei die Empfangsdauer bis zu 15 Minuten dauern kann, zwei Spektralbereiche (sichtbar (VIS) und Infrarot (IR).



NOAA umlaufende Wettersatelliten Empfang leicht gemacht.

Die NOAA Wettersatelliten NOAA 15, 16, 17, 18 und 19 umkreisen in 90 Minuten einmal den ganzen Globus. Durch eine programmierte Verschiebung der Umlaufbahn wird jeder Punkt der Welt überflogen. Egal wo Sie sich befinden: Sie erhalten eine aktuelle Draufsicht auf Ihren Standort !



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Vier Satelliten der NOAA-Serie liefern zur Zeit empfangbare Wetterbilder im APT-Modus.

NOAA 15 - Frequenz 137.6200 MHz

NOAA 17 - Frequenz 137.5000 MHz

NOAA 18 - Frequenz 137.9125 MHz

NOAA 19 - Frequenz 137.1000 MHz

Für guten visuellen Empfang eignet sich die Mittagszeit bei hohen Sonnenstand. Der frühe Morgen oder der späte Nachmittag ergibt gute Wolken-Kontraste durch den niedrigen Sonnenstand.

Die Überflugzeit von Nord-Afrika bis nach Spitzbergen / Grönland dauert ca. 20 Minuten und die Flughöhe beträgt ca. 800 Kilometer. Der abgescannte Sektor ist ca. 2.800 Kilometer breit. Ein relativ störungsfreier Empfang ist ab einer Elevation von 10 Grad möglich. Gute Ergebnisse als Empfangsantenne liefert der Kreuzdipol mit seiner zirkularen Polarisation. Das Empfangssignal ist frequenzmoduliert und mit einem 2.4 kHz Unterträger versehen. In diesem Unterträger ist mit Amplitudenmodulation das Bildsignal versteckt. Dieses Bildsignal wird mit einem Analog-Digital-Wandler in einen 8-Bit-Code gewandelt, welcher mit den entsprechenden Computerprogrammen das Bild erzeugt. Als Programme bieten sich hier JVFax, WXtoImg, ProSat oder ähnliche an. Als Satelliten-Empfänger können Empfangsgeräte mit einem Frequenzbereich von 137 - 138 MHz und einer ZF-Bandbreite bei 10.7 MHz von 50 kHz dienen. Besser wäre ein Empfänger mit mitlaufender Empfangsfrequenz zur Kompensierung des Doppler-Effektes.


Equipment für den Empfang für NOAA-Satelliten

1x Empfänger YAESU FT-817 Portable-Transceiver

Das Yaesu FT-817 ist ein Funkgerät von Yaesu. Es verfügt über die kompletten Kurzwellenbänder; zusätzlich 6m, 2m und 70cm, sowie weitere Frequenzen außerhalb der Amateurfunkbänder. Das Gerät kann mit einem internen Akku-Pack betrieben werden (im Lieferumfang), wobei dann eine Ausgangsleistung von 2,5 Watt voreingestellt empfohlen wird. Bei Betrieb an einer externen Spannungsquelle von 13,8 Volt oder dem Akku-Pack werden maximal 5 Watt erreicht.



Technische Daten

Frequenzbereich: 100 kHz bis 30 MHz, 50-54 MHz, 76-108 MHz (nur W-FM), 108-154 MHz, 430-440 MHz

Speicher/Kanäle: 208 total

Prioritätskanal: ja

Modulationsarten: AM, FM, USB, LSB, CW, W-FM (auf 76-108 MHz nur RX), F1+F2 Packet Radio, PSK31

Abstimmschrittweite(n): 10 Hz (CW/SSB), 100 Hz (AM/FM) bzw. 1, 2.5, 5, 6.25, 12,5 kHz und 1 MHz

Übertragungsrate: 1.200 / 9.600 bps

Ausgangsleistung: max. 5W (QRP-Gerät)

Antennenanschlüsse (50 Ohm): vorne: BNC-Buchse (vorrangig UKW), hinten: PL-Buchse (vorrangig KW)



1x Antenne D-130 DIAMOND Discone bis 1300 MHz

Die Satelliten strahlen die Signale rechtdrehend zirkular polarisiert ab.Zum Empfang sind Kreuzdipole oder Quadrofilare Helix Antennen mit Halbkugelcharakteristik optimal. Es kann aber zunächst eine vorhandene Groundplane UKW-Antenne verwendet werden.  Besonders gut ist die Groundplane nicht, da ein derartiger Strahler Rauscheinbrüche (kurzzeitig kein Empfang) haben wird. Seine Strahlungscharakteristik hat gerade bei hoher Elevation einen breiten Nulleinzug.




1x Software WxtoImg

WXtoImg ist eine vollautomatische Software zur Aufnahme, Dekodierung, Bearbeitung und Betrachtung von Wettersatelliten Bilddaten. WXtoImg unterstützt Kartenüberblendungen, ausgeklügelte Falschfarbendarstellungen, 3D-Bilder, Animationen, Mehrfachüberflug-Bilder, Transformation der Projektion (z. B. Merkator), Text-Einblendungen, automatische Erstellung von Internet-Seiten, Temperaturanzeige und die Bedienung von Wettersatellitenempfängern und Scannern.


WXtoImg unterstützt sowohl APT-Übertragungen als auch Aussendungen von geostationären WEFAX-Satelliten. WXtoImg verfügt selbst über eine Reihe eingebauter Bildverarbeitungsmöglichkeiten, kann aber auch RAW-Daten zur weiteren Verarbeitung ausgeben. Die weiteren Formate sind: JPEG, PNG, BMP, PBM (PGM/PPM/PNM) oder AVI.

WXtoImg versucht selbst aus Empfängern mit geringer Bandbreite (z. B. Scannern) brauchbare Bilder zu erzeugen, obwohl hier an die Grenzen des Machbaren gestossen wird.

WXtoImg verwendet bei den NOAA-APT die Telemetrie-Daten, um das Bild sehr genau zu kalibrieren, Nicht-Linearitäten in der Signalstärke auszugleichen und berücksichtigt die evtl. schwankende Lautstärke während des Überflugs. Die Telemetrie-Daten dienen auch dazu eine sehr genaue Temperaturanzeige zu ermöglichen.

Für GOES-Satelliten wird eine Grauskala benutzt, um durch die Signalstärke verursachte Nichtlinearitäten auszugleichen. Genaue Temperaturkalibrierung für IR-Aufnahmen wird ebenfalls unterstützt.

Für andere Satelliten werden ebenfalls die Grauskala und Schwarz/Weiss- Balken zur Anpassung an die Signalstärke benutzt.

WXtoImg verwendet eine PLL-Technik, die die Doppler-Shift ausgleicht und auch bei hohen Rauschanteilen oder schlechter Signalqualität bei NOAA-Satelliten gute Bilder liefert. Für Meteor und Resurs Satelliten wird eine Burst-Cycle-PLL zur Kompensation des Dopplereffekts eingesetzt.



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Meine erstes Satellitenbild



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NOAA 18 06 Feb 2011 13:44 Northbound 83° W on 137.9125MHz Channel A: 1 (Visible) Channel B: 4 (Thermal Infrared)