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Sendeanlagen


Eine Sendeanlage (kurz Sender) ist eine Einrichtung zur Erzeugung und Abstrahlung von elektromagnetischen Wellen, die beispielsweise mit Sprache oder Musik moduliert sind. Sie besteht heutzutage meistens aus einem Oszillator mit nachfolgendem Verstärker und einer Sendeantenne. Außerdem ist auch stets eine Einrichtung zur Modulation der Schwingung nötig, damit Nachrichten übermittelt werden können.


Im Folgenden sind bekannte Sendeanlagen von Rundfunkstationen aufgelistet. Zahlreiche von ihnen sind auch auf den Skalen vieler älterer Rundfunkgeräte zu finden.




LW = Langwelle

MW = Mittelwelle

KW = Kurzwelle

DRM = Digital Radio Mondiale

UKW = Ultrakurzwelle

DAB = Digital Audio Broadcasting

DVB-T = Digital Video Broadcasting – Terrestrial

DVB-S = Digital Video Broadcasting – Satellite

DVB-H = Digital Video Broadcasting – Handhelds

DVB-C = Digital Video Broadcasting – Cable

TV = Television (analoges Fernsehen)

VHF = Very High Frequency (siehe: Frequenzband)

UHF = Ultra High Frequency (siehe: Frequenzband)

VLF = Very Low Frequency (siehe: Längstwelle)


Sender Beromünster 531kHz  Schweiz



Der Landessender Beromünster war eine Sendeanlage für Mittelwellen-Rundfunk in der Schweiz. Sie hatte am 11. Juni 1931 ihren Betrieb aufgenommen und am 29. Dezember 2008 um 00:00 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) wurde die Übertragung der DRS Musikwelle (Musigwälle 531) mit der Schweizer Nationalhymne beendet. Bis zum 1. Januar 2009 um 00:00 Uhr war eine Ansage aufgeschaltet, die die Information beinhaltete, dass der Sender ab Neujahr nicht mehr senden werde.

Die Sendeanlage lag während ihres Bestehens nicht in Beromünster selbst, sondern auf dem Gemeindegebiet von Gunzwil, das auf den 1. Januar 2009 mit Beromünster fusioniert hat.




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Sender Monte Ceneri 558 kHz  Schweiz

Der Landessender Monte Ceneri war der auf der Mittelwellenfrequenz 558 kHz mit einer Sendeleistung von 300 kW betriebene Landessender für die italienischsprachige Schweiz.

Von 1933 bis 1979 stand er oberhalb der Passhöhe des Monte Ceneri bei und verwendete als Sendeantenne einen nach Auskunft der Swisscom 135 Meter (anfangs 120 Meter) hohen, gegen Erde isolierten freistehenden Sendeturm. Dieser Turm existiert noch heute und trägt Sendeantennen für DAB und DVB-T.

Im Jahr 1978 wurde für den Landessender Monte Ceneri nördlich von Isone  errichtet, wobei als Hauptantenne, ein 220 Meter hoher, gegen Erde isolierter abgespannter Stahlfachwerkmast errichtet wurde. Als Reserveantenne erhielt die Anlage eine T-Antenne, welche zwischen zwei abgespannten Stahlrohrmasten gespannt ist. Im unteren Teil des Sendemastes befindet sich ein mit Blech verkleiderter Raum, der eine Aufzugsmaschine beherbergt. Obwohl seit 1979 der Standort nicht mehr auf dem Monte-Ceneri-Pass lag, blieb die alte Bezeichnung bis heute erhalten.

Am 30. Juni 2008 wurde der Sendebetrieb des Landessenders Monte Ceneri eingestellt.

Der Sendemast des Landessender Monte Ceneri ist als abgespannter Sendemast in der Schweiz selten, da an allen anderen Standorten freistehende Türme verwendet werden.




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MW-Sender (Mittelwellensender  765 kHz) Sottens Schweiz

Der Landessender Sottens wurde als Landessender für die französischsprachige Schweiz gegründet. Er steht auf dem Gebiet der Waadtländer Gemeinde Sottens und nahm seinen Betrieb 1931 auf. Da der Sender hätte saniert werden müssen, wurde er am 5. Dezember 2010 abgeschaltet.



Dieser Sender wurde auf der Mittelwellenfrequenz 765 kHz mit einer Leistung von 600 Kilowatt betrieben und war während der Nachtstunden in weiten Teilen Europas zu hören. Als Sendeantenne kam seit 1989 eine an einem 188 Meter hohen und freistehenden, geerdeten Stahlfachwerkturm befestigte Reusenantenne mit Mittelspeisung zum Einsatz. Vor 1989 war ein 190 Meter hoher selbststrahlender Stahlfachwerkturm als Sendeantenne in Gebrauch.




Daneben verfügt der Landessender Sottens noch über einen zweiten Stahlfachwerkturm, der als selbststrahlender gegen Erde isolierter Sendeturm ausgeführt ist und als Reserveantenne dient.




Ausserdem existiert ein 125 Meter hoher, freistehender Stahlfachwerkturm auf dem Areal der Sendeanlage. Dieser 1931 errichtete Turm trug bis 1958 zusammen mit einem zweiten Turm eine T-Antenne. 1958 wurde der zweite Turm abgebaut und in La Dole als Fernsehsendeturm wiederaufgebaut. Der in Sottens verbliebene Turm, der gegen Erde isoliert ist, wurde in einem selbststrahlenden Sendeturm umgebaut, der seitdem als Reserveantenne fungiert.




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Zeitzeichensender HBG in Prangins Schweiz

Der Langwellensender HBG in Prangins (VD) verbreitet seit 1966 auf einer Frequenz von 75 kHz offizielle, auf die koordinierte Weltzeit abgestimmte Zeitzeichen. Die exakt mit einer Atomuhr synchronisierten Zeitinformationen können für die Steuerung von Funkuhren und für technische Zeitsteuerungen verwendet werden. Der Sender arbeitet im 24-Stunden-Betrieb. Die Zeitzeichen stehen gratis zur Verfügung und können von jedermann genutzt werden. Der Sender wurde zunächst von der PTT und dann bis Mai 2000 von der Swisscom betrieben. Seitdem betreibt ihn das Bundesamt für Metrologie (METAS).




Im Rahmen der regelmässigen Unterhaltsarbeiten an der Sendeanlage wurden bei den Antennenmasten an verschiedenen Stellen erhebliche Alterungserscheinungen festgestellt. Expertisen unabhängiger Stellen haben gezeigt, dass ohne eine umfassende Sanierung ein nicht zu verantwortendes Sicherheitsrisiko besteht und der Betrieb des Zeitzeichensenders eingestellt werden muss.




Im Rahmen der regelmässigen Unterhaltsarbeiten an der Sendeanlage wurden bei den Antennenmasten an verschiedenen Stellen erhebliche Alterungserscheinungen festgestellt. Expertisen unabhängiger Stellen haben gezeigt, dass ohne eine umfassende Sanierung ein nicht zu verantwortendes Sicherheitsrisiko besteht und der Betrieb des Zeitzeichensenders eingestellt werden muss.




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Kurzwellensendeanlage Wertachtal Deutschland

Die Kurzwellensendeanlage Wertachtal ist ein großes Sendezentrum für Kurzwelle, das von Media Broadcast (früher von der Deutschen Bundespost) betrieben wird. Sie befindet sich zwischen den Gemeinden Ettringen und Lamerdingen im Tal der Wertach und besteht seit dem Jahr 1972.






Installiert wurden mehrere Sender mit bis zu 500 kW Leistung. Entsprechend hat die Antennenanlage beachtliche Ausmaße, über ein Dutzend Türme mit mehr als 100 Metern Höhe halten die Seilnetze für die Antennen. Durch die nächtliche Beleuchtung sind die Türme noch in mehr als 20 km Entfernung sichtbar.




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Sendeanlage von Santa Maria di Galeria Vatikan







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Kurzwellenzentrum Jülich Deutschland

Das Kurzwellenzentrum Jülich war ein Standort mehrerer Sendeanlagen in den Bereichen Kurzwelle und Mittelwelle zwischen Jülich und Mersch.


Im Jahre 1956 errichtete der Westdeutsche Rundfunk auf der Merscher Höhe den ersten Kurzwellensender. In den Folgejahren wurde diese Anlage stark ausgebaut. Am 1. September 1961 wurde sie im Zuge der Gründung der Deutschen Welle an die damalige Deutsche Bundespost übergeben. Im Laufe der Zeit wurden zehn Sender mit Leistungen von 100 Kilowatt installiert, wobei als Sendeantennen riesige Dipolwände zwischen freistehenden Stahlfachwerktürmen mit bis zu 103 Meter Höhe gespannt wurden. Zeitweise wurden diese Sender an ausländische Anbieter vermietet.


In den 1990er Jahren wurde auf dem Areal des Kurzwellenzentrums Jülich auch eine Sendeanlage für Mittelwelle installiert, bestehend aus an einer an einem Turm der Sendestation abgespannten Langdrahtantenne. Sie sollte zur Verbreitung des Programms von Radio Viva auf 702 Kilohertz genutzt werden, allerdings wurde diese Anlage nie für die reguläre Ausstrahlung des Programms von Radio Viva benutzt.


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Kurzwellensendeanlage Issoudun Frankreich





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Längstwellensender Grimeton Schweden

SAQ ist das Rufzeichen des Längstwellensenders Grimeton bei Grimeton, Gemeinde Varberg, in Schweden.


Diese Anlage verfügt über den einzigen noch funktionsfähigen Maschinensender der Welt, der zu besonderen Anlässen, wie dem nach dem Erfinder Ernst Fredrik Werner Alexanderson benannten Tag der offenen Tür am letzten Wochenende im Juni, auf der Frequenz 17,2 kHz zur Abstrahlung einer kurzen Morsebotschaft in Betrieb genommen wird. Als Sendeantenne dient eine Alexanderson-Antenne mit zwölf 2,2 km langen Kupferdrähten, die an sechs, wie riesige Hochspannungsmasten aussehenden, Türmen (Höhe 127 m, Breite der Querarme 46 m) aufgehängt sind.

Die Inbetriebnahme des Senders erfolgte am 1. Dezember 1924 zunächst mit einer Wellenlänge von 18.600 m (16,13 kHz). Die offizielle Eröffnung war am 2. Juli 1925. Hierzu waren unter anderem der schwedische König Gustav V. und der Erfinder anwesend. Ursprünglich war der Sender in Grimeton Teil eines Netzwerks aus 17 Sendern gleicher Bauart, die mit 200-kW-Alexanderson-Alternatoren ausgerüstet waren. Obwohl mehr Stationen geplant waren, wurden nur 9 Stationen in den USA, in Hawaii, in Wales, in Polen und in Schweden tatsächlich in Betrieb genommen. Der Sender wurde ursprünglich zur Kommunikation zwischen Grimeton Radio und Radio Central in Long Island, USA benutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als interkontinentale Funkverbindungen zunehmend über Kurzwellenverbindungen realisiert wurden, nutzte das schwedische Militär den Sender noch zur Kommunikation mit seinen U-Booten, da die elektromagnetische Wellen dieses Frequenzbereiches einige Meter tief in Salzwasser eindringen können.






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Grossfunkstelle Nauen Deutschland

Die Großfunkstelle Nauen ist die älteste Sendeanlage der Welt. Sie wurde am 1. April 1906 vom Telefunken-Ingenieur R. Hirsch ins Leben gerufen, indem er nördlich von Nauen vom Fideikommissar Fritz Stotze aus Neukammer ein 40 Hektar großes Grundstück pachtete.



Am 9. August 1906 wurde der Probebetrieb und am 16. August 1906 der operative Betrieb als Versuchsstation von Telefunken aufgenommen. Als Sendemast diente ein 100 Meter hoher, gegen Erde isolierter Stahlfachwerkmast, der eine Schirmantenne trug. Als Sender wurden Knallfunkensender verwendet.

Da die Station über keinen Stromanschluss verfügte, wurde im Sendergebäude, einem leichten Fachwerkhaus, ein Lokomobil mit einer Leistung von 35 PS aufgestellt, welches einen 50 Hz Wechselstromgenerator mit 24 kVA Leistung antrieb.

1909 wurden als Sender Löschfunkensender installiert. Mit ihnen konnten Reichweiten von 5.000 Kilometern erzielt werden.




1911 gelang erstmals eine Funkverbindung mit der damaligen deutschen Kolonie Togo. Im gleichen Jahr wurde auch der Antennenmast auf 200 Meter Höhe aufgestockt. Allerdings wurde dieser Mast durch einen Sturm am 31. März 1912 zerstört. Er wurde durch eine Antenne ersetzt, die zwischen zwei 120 Meter hohen Masten gespannt war. Ende 1912 wurde diese wiederum durch eine von 5 Masten getragene L-Antenne mit V-förmigen Grundriss ersetzt.

1913 war in Nauen der erste Maschinensender installiert worden. Er arbeitete mit Frequenzverdopplung nach dem System Arco. Am 10. Februar 1914 wurde eine 1.037 Meter lange, von einem 260 Meter hohen und zwei je 120 Meter hohen Masten getragenen L-Antenne installiert. Zeitgleich erhielt die Station ein neues Sendergebäude.




Von 1995 bis 1997 wurde in Nauen eine neue Antennenanlage errichtet. Sie besteht aus vier drehbaren Kurzwellenantennen der Firma Thomcast (heute Thomson Broadcast & Multimedia) und vier 500 Kilowatt-Sendern, die von der Firma Telefunken Sendertechnik (heute Transradio SenderSystemeBerlin) gefertigt wurden und bis auf die Endstufe volltransistorisiert sind. Als Besonderheit stehen die drehbaren Antennen auf dem Dach des Sendergebäudes.

Seit 2008 gehört die Sendeanlage dem Unternehmen Media Broadcast.




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Großsender am Kap Kaliakra Bulgarien




Der Sender Kaliakra ist eine riesige, nie in Betrieb genommene Sendeanlage für Mittelwellenrundfunk, welche ab 1988 von der Sowjetunion am Kap Kaliakra in Bulgarien als Relaisstation für den südosteuropäischen Raum geplant war. Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Osteuropa 1989 bestand an der Anlage kein Bedarf mehr und die Arbeiten wurden eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 9 der 10 geplanten Antennenmaste, die allesamt als geerdete abgespannte Stahlfachwerkkonstruktionen mit dreieckigem Querschnitt für die Aufnahme einer Reusenantennen ausgestattet wurden, fertiggestellt. Ihre Höhe liegt zwischen 145 und 172 Metern. Die Maste sollten je nach Bedarf als Richtantenne mit 2 Masten oder als stark bündelnde Richtantenne unter Verwendung von 8 Masten geschaltet werden können. Der Bau des 10. Mastes hatte zum Zeitpunkt der Einstellung schon begonnen. Einige der Masten waren schon mit Reusenantennen ausgestattet, andere nicht.




Der bulgarische Rundfunk zeigte an der Anlage kein Interesse, da er selbst über zahlreiche leistungsfähige Mittelwellensendeanlagen (u.a. in Wakarel, Plewen, Widin) verfügt. 1993/94 wurden ergebnislose Verhandlungen über die Nutzung der Anlage durch Auslandsdienste anderer Staaten geführt.




2001 wurde versuchsweise die Station als Langwellensender für den bulgarischen Rundfunk genutzt. Im Jahr 2005 wurden auf 2 Masten Sendeantennen für UKW-Rundfunk installiert, welche auf 98,2 MHz das Programm von Radio Varna mit 500 W ERP und das von Dalik Kaliakra mit 1 kW ERP auf 99,3 MHz abstrahlen.




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Sender Droitwich England

Der Sender Droitwich ist eine Sendeanlage für Lang- und Mittelwelle, die 1934 in der Nähe von Droitwich Spa in England in Betrieb genommen wurde. Betreiber ist die BBC.

Als Antenne des 400 kW starken Senders, der bis 1989 auf 200 kHz und heute auf 198 kHz arbeitet, kommt eine an zwei 213 m hohen, gegen Erde isolierten, abgespannten Stahlfachwerkmasten befestigte T-Antenne zum Einsatz. Mit den Sendern in Burghead und Westerglen bildet er ein Gleichwellennetz. Daneben existieren noch in Droitwich zwei abgespannte selbststrahlende Stahlfachwerkmasten, über die noch drei Mittelwellensender ihre Programme auf den Frequenzen 693 kHz, 1053 kHz und 1215 kHz abstrahlen.

Die Trägerschwingung des Senders wird von einer Atomuhr, die sich im Stationsgebäude befindet, hergeleitet. Sie ist somit eine Eichfrequenz.




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Rundfunksender Bolschakowo  Russland

Der RundfunksenderBolschakowo befindet sich in der russischen Oblast Kaliningrad, zwischen den Ortschaften Bolschakowo und Dessantnoje.

Der Sender wurde ab 1975 in Betrieb genommen und bis Ende der 1970er-Jahre weiter ausgebaut.




Heute handelt es sich bei ihm um den leistungsfähigsten Rundfunksender für Mittelwellenrundfunk der Welt. Er strahlt auf der Frequenz 1386 kHz das Programm des Auslandsdienstes der Stimme Russlands ab und ist einer der markantesten Rundfunksender im Mittelwellenbereich.

Als Sendeantenne werden 16 mit Reusen ausgestattete selbststrahlende Sendemasten mit Reusenantennen, sogenannte ARRT-Antennen eingesetzt. Jeder dieser Sendemasten der Anlage ist 256 Meter hoch. Die Nominalfrequenz der Anlage ist 1386 kHz, es wird aber auch auf der Frequenz 1116 kHz gesendet.

Nebst die erwähnte Sendungen auf Mittelwelle werden auch diverse Programme im OIRT-Band und im CCIR-UKW-Band ausgestrahlt.




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Rundfunksender Krasny Bor  Russland

Der Rundfunksender Krasny Bor ist eine große Sendeanlage für Lang-, Mittel- und Kurzwelle bei Krasny Bor, der auch als Sender Sankt Petersburg bezeichnet wird. Er wurde 1961 ins Leben gerufen und verfügt neben zahlreichen freistehenden Stahlfachwerktürmen, die Sendeantennen für Kurzwellenrundfunk tragen, über 4 selbststrahlende Sendemasten und zwar einen 271,5 Meter hohen Sendemast für Langwellenrundfunk, der mit einer Reusenantenne ausgestattet ist, einen 257 Meter hohen, gegen Erde isolierten Sendemast für Mittelwelle, der ebenfalls eine Reusenantenne trägt, einen 106 Meter hohen Sendemast für Mittelwelle, der an mehreren Querträgern Antennendrähte fischbauchartig um den Mast trägt und einen 93 Meter hohen, gegen Erde isolierten abgespannten Stahlfachwerkmast.

Der 271,5 Meter hohe Sendemast entstand im Jahr 2002 als Ersatz für einen bei einer Hubschrauberkollision am 5. November 2001 zerstörten 257 Meter hohen Sendemasten.






Frequenz           Sendeleistung     
234 kHz 1200 kW
549 kHz 100 kW
801 kHz 1000 kW
1494 kHz 1000 kW




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Sender Roumoules Frankreich

Der Sender Roumoules ist eine Sendeanlage für die Sendung im Lang- und Mittelwellenbereich von Radio Monte Carlo nahe Roumoules in Frankreich. Die dort installierten Sender gehören zu den leistungsfähigsten in der Welt und können zur Nachtzeit in ganz Europa gut empfangen werden.




Der Langwellensender Roumoules, der 1974 in Betrieb ging, arbeitet auf 216 kHz (bis 1988: 218 kHz) mit einer Sendeleistung von 1400 Kilowatt (bis 1976 2000 Kilowatt). Er besteht aus zwei parallel geschalteten 1000 Kilowatt Sendern, die mit 700 Kilowatt Ausgangsleistung betrieben werden. Eine dritte 1000 Kilowatt Einheit ist seit 1983 vorhanden. Obgleich dieses Gerät nur als Reservegerät dient, ist es möglich, alle drei Einheiten parallel zu schalten, was einen Betrieb mit einer Sendeleistung von 3000 Kilowatt erlauben würde. Als Antenne benutzt Langwellensender Roumoules eine Richtantenne mit einem Maximum, das in Richtung Nordwesten zeigt (Azimut: 309°). Sie besteht aus drei 300 Meter hohen abgespannten, fußpunktgespeisten Stahlfachwerkmasten, die gegen den Boden isoliert sind. Als Reserveantenne ist ein 330 Meter hoher abgespannter Stahlfachwerkmast vorhanden, der ebenfalls einen gegen Erde isolierten fußpunktgespeisten selbststrahlenden Sendemast darstellt. Dieser Mast erlaubt nur einen Rundstrahlbetrieb. Das Erdungssystem des Langwellensenders beträgt 200 Kilometer. Es umfasst einen Bereich von 150 Hektar. Da der Bereich um den Mast landwirtschaftlich genutzt wird, wurden die Erdungsdrähte in eine Tiefe von 80 Zentimeter verlegt.




1987 wurde in der Nähe eine Richtantenne für die Mittelwellenfrequenz 1467 kHz mit umschaltbarer Richtcharakteristik gebaut. Sie besteht aus 5 gegen Erde isolierten abgespannten Stahlfachwerkmasten und erlaubt Richtstrahlung in folgende Richtungen:

Destination Azimuth
Skandinavien 25°
Osteuropa 85°
Italien and Griechenland 150°
Spanien, Portugal, Nordafrika 241°
UK 325° 

Die Umschaltung selbst dauert nur 5 Sekunden. Bemerkenswert ist, dass neben den Mastfundamenten keine Abstimmhäuser, wie bei den meisten vergleichbaren Anlagen, existieren, sondern dass die Abstimmelemente im Freien stehen. Sowohl die Speiseleitung des Mittel- als auch die des Langwellensenders sind als Reusenleitung ausgeführt. Der Mittelwellensender Roumules hat eine Ausgangsleistung von 1000 Kilowatt. Er wird auch für das Übertragen des religiösen Programms von Trans World Radio verwendet. Im Unterschied zum Langwellensender der ganztags in Südfrankreich, in Norditalien, in der Schweiz und in Süddeutschland gut empfangen werden kann, kann dieser Sender tagsüber nur im Umkreis von 100 Kilometer um Roumoules gut empfangen werden. Jedoch können seine Wellen wegen seiner ausgezeichneten Raumwellenausbreitung mindestens die gleiche Strecke wie die des Langwellensenders zurücklegen.






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Radiosender Kvitsøy Norwegen

Der Radiosender Kvitsøy des norwegischen Rundfunks ist ein 1981/82 errichteter Sendeturm auf der Insel Kvitsøy für die Mittelwellenfrequenz 1.314 kHz mit 1.200 Kilowatt. Der Turm ist eine 117,5 Meter hohe geerdete Stahlfachwerkkonstruktion, die an Auslegern an der Spitze und der Turmmitte in 67,5 Metern Höhe Seile für eine Reusenantenne für Mittelwelle trägt. Die an den unteren Auslegern aufgehängten Antennenseile sind an Ankerkonstruktionen am Erdboden befestigt.



Die Kurzwellenanlage löste zunehmend die Sendeanlage in Fredrikstad ab und wurde zum Ende der 1980er Jahre um eine zusätzliche Senderanlage in der Kommune Sveio nördlich von Haugesund ergänzt.




Am 30. Juni 2006 wurde der Mittelwellensender ersatzlos abgeschaltet. Er übertrug ein Mischprogramm der ersten beiden Radioprogramme des norwegischen Rundfunks sowie regelmäßige Seewetterberichte. Der Sender erreichte, aufgrund seines günstigen Standorts, vor allem nachts große Teile von Europa mit hoher Signalstärke.




Heute ist auf der Insel nur noch ein Kurzwellensender für den BBC World Service in Betrieb. Gesendet wird im digitalen Modus DRM.




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Senderanlage Sackville Canada

Die Senderanlage Sackville von Radio Canada International wurde 1945 mit zwei 50 KW-Sendern in Betrieb genommen. Sie liegt circa 5 km außerhalb des 5.300 Einwohnern zählenden Städtchens Sackville in der südöstlichen Ecke von New Brunswick an der Grenze zu Nova Scotia. Während der Monate Juli und August werden Besichtigungen gratis durchgeführt.

Im Jahre 1962 wurde ein weiterer 50 KW-Sender hinzugefügt. In den Jahren 1972 - 1977 wurde die Anlage mit fünf weiteren 250 KW-Sender ausgebaut.







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Anthorn VLF transmitter England









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Sender                             Frequenz                      Land                          
Beromünster 531 kHzSchweiz
Monte Ceneri558 kHz  Schweiz
Sottens 765 kHzSchweiz
PranginsZeitzeichensender HBGSchweiz
WertachtalDeutschland
Santa Maria di Galeria Vatikan
JülichDeutschland
Issoudun Frankreich
Grimeton Schweden
NauenDeutschland
Kap Kaliakra Bulgarien
DroitwichEngland
Bolschakowo1386 kHzRussland
Krasny BorRussland
Sender Roumoules216 kHz / 1467 kHzFrankreich
Radiosender KvitsøyNorwegen
SackvilleCanada
AnthornVLF transmitter 22,1 kHz  England