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Die Erfindung und Weiterentwicklung der Dampfmaschine löste in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts ein neues Zeitalter, die Industrialisierung, aus. Die Dampfmaschinen fanden schnell weite Verbreitung als Antriebe z.B. für ganze Maschinensäle, Bergwerkspumpen und durch die Dampfkraft trat ein ganz neues Verkehrsmittel, die Eisenbahn, ihren Siegeszug durch die Welt an.

Eine Dampfmaschine lebt regelrecht und benötigt Aufmerksamkeit und Wartung wenn sie lange leistungsfähig bleiben und viel Freude bereiten soll.

Eine Dampfmaschine im engeren Sinne ist eine Kolben-Wärmekraftmaschine, das heißt eine Maschine, die die in Dampf enthaltene Wärmeenergie (auch Druckenergie) mittels eines Kolbens teilweise in mechanische Arbeit umwandelt.





Als Dampfmaschine im weiteren Sinne kann umgangssprachlich auch jede andere Maschine verstanden werden, die durch Dampf direkt oder indirekt angetrieben wird. Dies sind sowohl Kraftmaschinen wie die Dampfturbine, als auch dampfgetriebene Arbeitsmaschinen. Manchmal werden auch dampfgetriebene Transport- und Verkehrsmittel, Landmaschinen und sogar einige Apparate als Dampfmaschine bezeichnet.

Die Begeisterung für Dampfmaschinen ist ein Erbstück meines Vaters Fritz Bieri, genannt der „ALTE FRITZ“.

Er hatte viele Hobbys, wie Eisenbahn-Modellbau (Dampf), Modellfliegen, Modellschiffbau, Drachenbau, Elektronik und vor allem auch Dampfmaschinen. So kam er eines Tages auf die Idee, einmal etwas richtiges schönes und naturgetreues im Massstab nach Originalplänen, eine Dampfmaschine zu bauen. Das Wissen, die Ausdauer und vor allem an Einfallsreichtum mangelte es bei ihm gar nicht. So entstand dieses Meisterwerk von einer Dampfmaschine.

Technische Daten 
      
 - Dampfkessel: Kesselinhalt 2.5 ltr 
 - Betriebsdruck 6 bar 
 - 2 Zylinder Model Stuart D10 
 - 1 Zylinder Model Stuart 10H 
 - 1 Zylinder Model Stuart 10V 
 - Manometer und Siphon 
 - Kondensator stehend











Die Dampflokomotive (kurz Dampflok) ist eine Bauform der Lokomotive, die mit Hilfe von Wasserdampf angetrieben wird. Neben der weit verbreiteten Regelbauart mit Dampferzeuger und Kolbendampfmaschinen gibt es Sonderbauarten wie feuerlose Lokomotiven, Zahnradlokomotiven, solche mit Einzelachsantrieb, Turbinen-, Kondens- und Hochdrucklokomotiven.

Heißdampf-Schnellzuglokomotive der Kgl. Preußischen Staatsbahnen Innenansicht









Bei der Bauart Garratt sind zwei separate Triebwerkseinheiten durch einen Brückenrahmen - der Dampfkessel und Führerstand trägt - verbunden. Diese Konstruktion geht auf den Ingenieur Herbert William Garratt zurück, der zusammen mit der Firma Beyer, Peacock & Co. Ltd. in Manchester diese Bauart der Lokomotiven entwickelte. Garratt-Lokomotiven waren vor allem in Afrika, Asien, Australien und Brasilien weit verbreitet.




Die Klasse 4000 der Union Pacific Railroad (UP), bekannt als Big Boy, umfasst die größten erfolgreichen Dampflokomotiven der Welt.




25 dieser Lokomotiven wurden von der American Locomotive Company (ALCO) gebaut, 20 im Jahr 1941 und fünf im Jahr 1944. Der Konstrukteur war Otto Jabelmann, unter dessen Leitung auch schon die etwas kleinere Vorgängerklasse 3900 (Challenger, Achsfolge (2'C)C2') entstanden war. Von einem unbekannten Mitarbeiter der ALCO-Werke stammt die Bezeichnung Big Boy (großer Junge), die er mit Kreide auf die Rauchkammer schrieb. Die Bezeichnung bürgerte sich schnell für die Lokomotiven der 4000er-Klasse ein.