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Festung "Pré Giroud" 1939-1945

Die Artilleriefestung Pré-Giroud in Vallorbe wurde während des Zweiten Weltkriegs erbaut und genutzt. Die in den Berg gebaute Anlage gehört heute zum militärischen Kulturerbe.

Die von 1937 bis 1941 erbaute Militärfestung Pré-Giroud in Vallorbe hatte die Aufgabe, fremden Armeen die Überquerung des Jougne-Passes zu verwehren und die Verteidigung der französisch-schweizerischen Grenze während des Zweiten Weltkrieges zu unterstützen.

1945 waren in dieser in den Fels gebauten Artilleriefestung 200 Mann stationiert. Sie besteht aus 6 Bunkern, die durch Gänge miteinander verbunden sind. Weitere Gänge führen zu Munitionslagern, einem Maschinenraum und einer Kaserne.

Im Freien sind drei freistehende Bauten sichtbar. Sie waren einst von einem doppelten Stacheldrahtzaun, Minenfeldern und Panzersperren umgeben.

Die 1988 von einer Privatstiftung aufgekaufte Festung Pré-Giroud ist seitdem für Besucher zugänglich. Sie vermittelt einen Eindruck der Lebensbedingungen von Armeeangehörigen und ihrer Abkapselung, mit Kanonen, Minenwerfern, Flinten und Maschinengewehren aber auch ihrer Bewaffnung in vergangenen Zeiten.

Auf dem Vorplatz der oberhalb von Vallorbe gelegenen Festung bietet sich eine einmalig schöne Aussicht auf den Jougne-Pass. Die strategische Bedeutung dieses Ortes wird einem hier so richtig bewusst.


Webseite der Stiftung Festung Vallorbe (Pré-Giroud)

Die Stiftung besteht seit dem 9. Mai 1988. 

Ihr Ziel ist die Erhaltung und der Unterhalt der Festung Pré-Giroud in seiner Integrität, Haupt- und Nebenwerke und Waffen : Hervorhebung des Werks mit dem Zweck, den öffentlichen Zugang in doppelter Perspektive – historisch und touristisch - zu ermöglichen.

Webseite:  http://www.pre-giroud.ch/site/index.php/DE/


Kontakt:

CONTACTS TOURISTIQUES
C'est l'office du toursime de Vallorbe qui se
charge de tous les contacts avec tout ceux
qui souhaitent visiter le fort:

OFFICE DU TOURISME VALLORBE
Téléphone : 021 843 25 83
Téléfax : 021 843 22 62



Besichtigung der Festung Vallorbe Samstag den 18. September 2010































WAFFEN:

C1 und C3        1 Kanone 7,5 cm, Modell 1939, halbautomatisch, pro Kasematte.
C2
1 Kanone identisch
1 Panzerabwehrkanone 4,7 cm, halbautomatisch.
1 Beobachtungsposten (Feuerleitstelle).
M1 und M4
1 Maschinengewehr 7,5 mm pro Kasematte, Modell 1911, Wasserabkühlung.
1 Beobachtungsposten pro Kasematte.
1 Notausgang pro Kasematte.
M2 und M3
2 Maschinengewehre 7,5 mm, Modell 1911, Wasserabkühlung.
1 Notausgang
MM1, MM22 Munitionslager






BUNKER

Ost, West, Süd (ab 1941) zur Verstärkung der Aussenabwehr.
6 Maschinengewehre 7,5 mm, Modell 1911, Wasserabkühlung.
Sämtliche Waffen, Kanonen und Maschinengewehre, sind Festungsmodelle, d.h. mit minimaler Schartenöffnung, Panorama und spezieller Lafette.







INFANTERIE

(ab 1943 für die Aussenverteidigung).
1 Tankbüchse 24 mm für Panzerabwehr.
2 Minenwerfer 8,1 cm
1 Panzerabwehrkanone 4,7 cm
4 leichte Maschinengewehre 7,5 mm FM
8 Maschinenpistolen 9 mm





MASCHINENRAUM

2 Elektrodiesel Generatoren, Elektrizität, Heizung, Lüftung, Luftfiltrierung, Werkstatt.






EFFECTIFS EN 1945

Kdt OffHUofUof/GfrSoldatenTOTAL
Kanoniere12283851
Maschinengewehrschütze81624
Fusiliere111416
Dienste :
(Mech., Tel. Munition, Küche, Sanit.)2911
Ärzte11
Bunker32427
TOTAL23222101130

Ab 1945 wurde der Bestand auf über 200 Mann erhöht.
























Zahnarzt



Sanität OP





























MISSION

Verhinderung des Überschreitens jeder ausländischen Armee des Passes « col de Jougne »Unterstützung der Grenzschutz Bat. Fus. Fr. 213 und 214, der Tanksperren und der Sprengobjekte.